Frage des Tages: Was ist der 23. April?

  • Der 23. April ist der 113. Tag des gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 252 Tage bis zum Jahresende!

Diese sachliche und vollkommen unromantische Antwort ist zwar richtig, gibt jedoch null Punkte.

  • Der 23. April ist der Geburts- und Todestag von William Shakespeare und der Todestag von Miguel de Cervantes!

Schon besser, ein Punkt für gute Allgemeinbildung

  • Der 23. April ist der Tag des Deutschen Bieres und der Welttag des Buches!

Das wollte ich hören! Diese Antwort offenbart eine gute Allgemeinbildung, kulturelles Interesse und einen hervorragenden Geschmack.

Beim Welttag des Buches geht es um Bücher und die Rechte von Autoren. Vor allem soll es aber ein Fest für das Lesen sein. Vielleicht findet auch in eurer Stadt und in eurer Lieblingsbuchhandlung um die Ecke eine Aktion statt. Also Augen und Ohren offenhalten! Und wenn ihr keine Veranstaltung findet, dann steckt doch selbst wieder die Nase in ein gutes Buch!

Und danach könnte ihr (verantwortungsbewusst) den Tag des Deutschen Bieres begehen (hier ein – zugegebenermaßen lokal gefärbter – Link zur weltweit ältesten Altbierbrauerei…)

Literatur zwischen den Jahren …

… und das nonstop!

Bei Radio 889FM Kultur gibt es zwischen Weihnachten und dem 2. Januar gehörig etwas auf die Ohren, nämlich Kurzgeschichten und Romanauszüge, spannend bis heiter und auf jeden Fall unterhaltsam.

Eigentlich all das, was man zum Jahreswechsel unbedingt noch hören sollte, finde ich.

Und der Troubleshooter Simon Harper ist am Donnerstag, 30.12.2021 auch dabei.

Also: unbedingt reinhören!

Hier der Link im Klartext: https://www.889fmkultur.de/


Foto: (c) Radio 889 FM Kultur

Krimis schreiben.

Punkt. Klarer Titel, klares Thema.

Auf meinem Regal mit Schreibratgebern habe ich diesen gut zwanzig Jahre alten Titel entdeckt, der nur noch antiquarisch zu kaufen ist. Herausgegeben haben ihn die ‚Private Eye Writers of America‘. In dieser Organisation haben sich Schriftsteller zusammengeschlossen, die sich auf Detektivgeschichten spezialisiert haben.

Das Handbuch ist kein Ratgeber, dessen Kapitel aufeinander aufbauen. Die verschiedenen Autoren steuern Aufsätze zu unterschiedlichen Themenbereichen bei. Sie beschäftigen sich mit Kreativität, Figurenentwicklung, Schauplätzen, Strukturen und steuern noch weitere, teils ausgefallene Themen bei (Was ist zum Beispiel zu beachten, wenn ein Krimi in einer Western-Umgebung spielt?).

Zwar orientiert sich das Buch deutlich an amerikanischer Detektivliteratur und der dortigen Buchszene, trotzdem können Schreiber und wissbegierige Leser Anregungen und interessante Informationen finden.

‚Krimis schreiben.‘, herausgegeben von Robert J. Randisi (Verlag Zweitausendeins, 1999)

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