„Loslesen“ auf WDR 2

Unter dem Motto „Loslesen“ steht der Karfreitag bei WDR 2. Alles dreht sich an diesem Tag um Bücher, Bücher, Bücher. Also unbedingt reinhören … und loslesen!

Und wer noch frischen Lesestoff für Ostern sucht, der wird in diesen Corona-Zeiten garantiert bei E-Books fündig.
Oder ihr denkt an euren lokalen Buchhändler, der vielleicht eure Wunschbücher bis zur Haustür liefert, obwohl er seinen Laden schließen musste.

Macht das Beste aus der Zeit!

Buchhändler vs. Amazon 1:0!

Vielleicht habt ihr es als Amazon-Kunden auch schon gesehen, aber die Lieferzeiten für Bücher liegen mittlerweile im Wochenbereich. Außerdem bestellt Amazon momentan bei seinen Lieferanten scheinbar keine Bücher mehr, sondern nur noch Klopapier (zugegebenermaßen überspitzt und stark vereinfacht ausgedrückt. Den kompletten Artikel kann man hier lesen.)

Deshalb mein Appell: Erinnert euch an eure lokalen Buchhändler! Zwar sind die Geschäfte geschlossen, jedoch nehmen viele Händler Bestellungen entgegen und verschicken sie oder liefern sie selbst aus. Und sie sind schneller als der Online-Gigant.

Also: Bücher lesen und euren lokalen Buchhändler unterstützen!

#Büchertipp: „Der Übergang“ von Justin Cronin

Zugegeben: In Coronazeiten ist dieser Buchtipp nur etwas für Leser mit starken Nerven.
Bei einem medizinischen Experiment werden zwölf Männer mit einem Virus infiziert. Das Experiment schlägt jedoch auf fürchterliche Weise fehl. Die Männer erlangen übernatürliche Kräfte und brechen aus dem Labor aus. Sie töten oder infizieren jeden Menschen, dem sie begegnen. Nur ein bestimmtes Mädchen kann die Menschheit noch retten.

Wie gesagt, in der heutigen Zeit ist das keine Lektüre für jeden. Aber dieser Endzeitthriller ist spannend, schockierend, bewegend. Und er umfasst zusammen mit den beiden Folgebänden „Die Zwölf“ und „Die Spiegelstadt“ rund 2.800 Seiten. Keine schlechten Aussichten in Coronazeiten …

Also: Wer „Harper – Jäger und Gejagter“ bereits gelesen hat, hat meine Erlaubnis, zum „Übergang“ und den zwei weiteren Bänden von Justin Cronin zu greifen.

Kämpft mit Ben!


Unter diesem Motto laufen seit kurzer Zeit Aktionen, um dem kleinen Ben, der an der lebensbedrohlichen spinalen Muskelatrophie erkrankt ist, eine Therapie zu ermöglichen.

Am 26.04. lese ich in Wegberg in der Buchhandlung Kirch zugunsten der Aktion.

Infos zu Ben und den Möglichkeiten, ihm zu helfen, gibt es unter anderem hier:

https://www.kaempft-mit-ben.de/ , Facebook und Instagram.

Also: Infos teilen und mitkämpfen!


Schreibratgeber 2: „Das Leben und das Schreiben“ von Stephen King


Das Buch ist, wie der Titel es schon andeutet, zweigeteilt. Der erste Teil ist die Autobiographie Kings über die Anfänge seiner schriftstellerischen Tätigkeit bis zu seinem schweren Unfall und seiner Genesung im Jahr 1999. So erfährt man, dass auch der Großmeister der Horrorstorys klein angefangen hat und es nur einem Zufall zu verdanken war, dass sein erster Roman, der bereits im Papierkorb lag, doch noch veröffentlicht wurde.

Der zweite Teil beschreibt dann tatsächlich das Schreibhandwerk aus Kings Sicht. Er gibt zahlreiche Hinweise zu Figuren, Dialogen und weiteren Themen und illustriert sie mit Beispielen.

Für Fans von Stephen King allein wegen des biographischen Teils ein Muss, Schreibinteressierte finden zahlreiche Anregungen.

Mein Lieblingszitat: „Lesen ist das Kreativzentrum eines Schreibers. Ich habe immer ein Buch dabei und finde immer wieder Gelegenheit, meine Nase hineinzustecken. Man muss sich nur angewöhnen, in kleinen wie in großen Einheiten lesen zu können. Wartezimmer beispielsweise wurden eigens für Bücher erfunden.“ (Stephen King, Das Leben und das Schreiben, Ullstein Verlag, 2000, Seite 164)

Schreibratgeber 1: „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ von James N. Frey

Mit diesem Beitrag möchte ich beginnen, ein paar Schreibratgeber vorzustellen, die in meinem Bücherregal stehen, und kurz meinen Eindruck anreißen.

Ich starte mit einem Ratgeber, dessen Titel bereits knackig  ist und die Art und Weise, in der Frey sein Wissen vermittelt, ist ähnlich unterhaltsam.

Ein paar Ausschnitte aus dem Inhalt:
– Figuren
– Konflikt, Konflikt, Konflikt
– Prämisse
– ABC des Erzählens
– Rafinessen aus der Trickkiste des Romanautors
– Die hohe Kunst, gute Dialoge zu schreiben
– Überarbeiten und umschreiben

Dieses Buch macht Mut, seinen Roman zu schreiben. Es ist machbar, wenn man es will, sich nicht entmutigen lässt und diszipliniert bei der Sache bleibt.

Mein Lieblingszitat: „Manchmal fühlt sich Ihr Kopf wie ein Betonklotz an, und Sie können nichts aus ihm herauspressen. Manchmal lesen Sie sich noch einmal durch, was Sie geschrieben haben, und Sie glauben, Sie könnten Ihrem Hund beibringen, es besser zu machen. Manchmal wiederum wissen Sie genau, dass das, was sie geschrieben haben, von einer Billanz jenseits Ihrer kühnsten Erwartungen ist. Sie zeigen es Ihrem Agenten, und er schlägt vor, Sie sollten es vielleicht mal mit einem Arztroman versuchen.“ ( James N. Frey, Wie man einen verdammt guten Roman schreibt, Verlag Emons, 1993, Seite 193)

#Schreibtipp 7: Ignoriere alle Schreibtipps (Lee Child, britisch-amerikanischer Autor)

Lee Child, britisch-amerikanischer Autor: „Ignoriere alle Schreibtipps! Ein Buch ist etwas Organisches und hat sein eigenes Leben. Wenn du das tust, was andere von dir erwarten oder das tust was andere tun, dann ist dein Herz nicht dabei. Wenn du etwas tun willst, dann tue es einfach!“

#Buchtipp: „Der russische Spion“ von Daniel Silva

Der Spionageroman ist tot? Denkste!

Der US-amerikanische Autor Daniel Silva schickt seinen Agenten Gabriel Allon bereits zum 18. Mal auf eine Mission. Diesmal ist der Chef des israelischen Geheimdienstes persönlich anwesend, als ein russischer Überläufer in Wien in Empfang genommen wird. Doch der Überläufer wird ermordet. Allon ist überzeugt davon, dass es einen Maulwurf in den Reihen der westlichen Geheimdienste gibt …

Ein spannender Spionageroman, den man auch genießen kann, wenn man die vorherigen Fälle nicht kennt.

Der Troubleshooter im Bestattungshaus …

An einem ungewöhnlichen Ort fand die erste Lesung aus ‚Harper – Jäger und Gejagter‘ statt.
Am 16.01.2020 lud das Bestattungshaus Heiss aus Wegberg in die eigenen Räumlichkeiten ein.

Die interessierten Besucher konnten den Troubleshooter Simon Harper in Aktion erleben und außerdem hinter die Kulissen bei der Entstehung eines Thriller blicken – von der ersten Idee bis zur gedruckten Ausgabe zwischen zwei Buchdeckeln.

Vielen Dank an Familie Heiss als Veranstalter und die Besucher für diesen besonderen Abend.

Der Troubleshooter unterwegs …

… und zwar zur ersten Lesung.
Am Donnerstag, dem 16.01.2020, lese ich aus „Harper – Jäger und Gejagter“. Tatort ist das Bestattungshaus Heiss in Wegberg.
Zusätzlich werde ich auch etwas zur Entstehung des Buches erzählen, von der ersten Idee bis zum gedruckten Buch, mit allen Höhen und Tiefen (nein, ich möchte kein Mitleid!).

Also, wer Zeit und Lust hat … kommt vorbei!

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