Tatortfoto: Grünes Geheimnis …

In loser Folge stelle ich Tatorte vor, in denen Szenen meines aktuellen Projekts spielen.

Auf diesem Foto erkennt man deutlich die Skyline des Düsseldorfer Medienhafens. Doch wenn man sich von der modernen Architektur im Vordergrund nicht ablenken lässt, erkennt man rechts hinten, gespenstisch grün beleuchtet, das Heizkraftwerk Lausward. Bereits Mitte der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts erbaut, ist es immer noch in Betrieb…

… und nachts treffen sich dort Gestalten, deren Treiben nicht zur Königsallee und den Schickimicki-Clubs im Herzen Düsseldorfs passt.

Denn es fließt Blut…

Foto (c) Turmfalke (Pixabay)

Lost Places …

… werden die Orte genannt, die in Vergessenheit geraten sind oder die nicht mehr genutzt werden. Genau ein solcher Ort ist auch Schauplatz von geheimen Aktivitäten, die im neuesten Fall des Troubleshooters Simon Harper eine Rolle spielen werden.

Abgelegen genug, um keine ungewünschte Aufmerksamkeit zu erregen…

Groß genug, dass dem bösen Treiben keine Grenzen gesetzt werden…

Was mag sich nur hinter den dickem Mauern, gut geschützt durch Zäune und Stacheldraht, verbergen?

Recherche: Ein Männlein liegt im Walde …

Recherche bedeutet auch, die eigene Komfortzone zu verlassen und wieder einmal Natur richtig zu erleben. Wenn man der alltäglichen Frage nachgeht, ob es möglich ist, z.B. einen menschlichen Körper nachhaltig im Waldboden zu verscharren, kommt man nicht darum herum, das auszuprobieren. Die Leser wollen ernst genommen werden und erwarten zu Recht, dass der Autor alles Mögliche tut, damit seine Geschichte einem Realitätscheck standhält.

Zwar hat mich beim letzten Waldspaziergang meine Familie verwundert angesehen, als ich mit einem Spaten losgezogen und ständig vom Weg gesprungen bin, um eine „geeignete Stelle“ zu finden. Aber sie ist Kummer gewohnt und hilft mir gerne mit guten Ratschlägen weiter, wie beispielsweise dem Hinweis, dass die Pilzsaison noch nicht begonnen hat.

In solchen Phasen muss man souverän bleiben. Logische Erklärungen helfen weiter. Also sage ich in aller Ruhe, dass gute Recherche notwendig ist, nur ein bisschen Zeit, Geduld und guten Willen kostet und dass – verdammt noch mal – mir jemand endlich helfen soll, mich aus dem verfluchten Dornengestrüpp zu befreien!

Um aber auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Man muss schon lange suchen, bis man die richtige Stelle gefunden hat. Und es ist Knochenarbeit, sich durch Wurzelwerk tief genug zu graben, um erfolgreich …. na, Sie wissen schon!

Auf jeden Fall nichts für einen gemütlichen Sonntagsspaziergang.

Recherche …

… zählt zu den angenehmsten Aufgaben bei einem Buchprojekt. Typischerweise fliegt man auf die Bahamas oder trinkt sich durch die angesagtesten Bars oder erlebt die angenehmen Seiten einer Luxuskreuzfahrt. Und der Steuerzahler beteiligt sich an den Kosten.
Bedauerlicherweise ist das in Coronazeiten schwierig, und wenn der eigene Romanheld nicht gerade James Bond heißt und die Welt retten muss, spielt auch das Finanzamt vermutlich nicht mit.

Somit bleibt nichts anderes übrig, als innerhalb des persönlich zugeteilten Corona-Risikogebiets unter Beachtung aller denkbaren Schutzmaßnahmen Ortsrecherche zu betreiben.

Das Foto zeigt auf jeden Fall schon einmal, dass mein Projekt vermutlich kein Liebesroman wird.

 In loser Folge werde ich weitere Fotos von Tatorten präsentieren… wenn ich die entsprechenden Szenen nicht im Laufe der Bearbeitung streiche … vielleicht um doch eine Szene auf den Bahamas spielen zu lassen…

Recherche Sommer 2019

Ein paar Eindrücke von umfangreichen und anstrengenden Recherchen für den nächsten Krimi, Kurzkrimi, Reiseführer oder was auch immer…

Wohin das führt? Keine Ahnung!

Recherche …

Hier ein paar Impressionen von Recherchen zu meinem nächsten Projekt…

… einem modernen Robinson-Crusoe-Abenteuer mit Horrorelementen, Drachen, Romantik und der Lösung aller Umweltprobleme durch Nutzung von Bier als Energiequelle.

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