Buchhändler vs. Amazon 1:0!

Vielleicht habt ihr es als Amazon-Kunden auch schon gesehen, aber die Lieferzeiten für Bücher liegen mittlerweile im Wochenbereich. Außerdem bestellt Amazon momentan bei seinen Lieferanten scheinbar keine Bücher mehr, sondern nur noch Klopapier (zugegebenermaßen überspitzt und stark vereinfacht ausgedrückt. Den kompletten Artikel kann man hier lesen.)

Deshalb mein Appell: Erinnert euch an eure lokalen Buchhändler! Zwar sind die Geschäfte geschlossen, jedoch nehmen viele Händler Bestellungen entgegen und verschicken sie oder liefern sie selbst aus. Und sie sind schneller als der Online-Gigant.

Also: Bücher lesen und euren lokalen Buchhändler unterstützen!

#Büchertipp: „Der Übergang“ von Justin Cronin

Zugegeben: In Coronazeiten ist dieser Buchtipp nur etwas für Leser mit starken Nerven.
Bei einem medizinischen Experiment werden zwölf Männer mit einem Virus infiziert. Das Experiment schlägt jedoch auf fürchterliche Weise fehl. Die Männer erlangen übernatürliche Kräfte und brechen aus dem Labor aus. Sie töten oder infizieren jeden Menschen, dem sie begegnen. Nur ein bestimmtes Mädchen kann die Menschheit noch retten.

Wie gesagt, in der heutigen Zeit ist das keine Lektüre für jeden. Aber dieser Endzeitthriller ist spannend, schockierend, bewegend. Und er umfasst zusammen mit den beiden Folgebänden „Die Zwölf“ und „Die Spiegelstadt“ rund 2.800 Seiten. Keine schlechten Aussichten in Coronazeiten …

Also: Wer „Harper – Jäger und Gejagter“ bereits gelesen hat, hat meine Erlaubnis, zum „Übergang“ und den zwei weiteren Bänden von Justin Cronin zu greifen.

Kämpft mit Ben!


Unter diesem Motto laufen seit kurzer Zeit Aktionen, um dem kleinen Ben, der an der lebensbedrohlichen spinalen Muskelatrophie erkrankt ist, eine Therapie zu ermöglichen.

Am 26.04. lese ich in Wegberg in der Buchhandlung Kirch zugunsten der Aktion.

Infos zu Ben und den Möglichkeiten, ihm zu helfen, gibt es unter anderem hier:

https://www.kaempft-mit-ben.de/ , Facebook und Instagram.

Also: Infos teilen und mitkämpfen!


Am

Schreibratgeber 2: „Das Leben und das Schreiben“ von Stephen King


Das Buch ist, wie der Titel es schon andeutet, zweigeteilt. Der erste Teil ist die Autobiographie Kings über die Anfänge seiner schriftstellerischen Tätigkeit bis zu seinem schweren Unfall und seiner Genesung im Jahr 1999. So erfährt man, dass auch der Großmeister der Horrorstorys klein angefangen hat und es nur einem Zufall zu verdanken war, dass sein erster Roman, der bereits im Papierkorb lag, doch noch veröffentlicht wurde.

Der zweite Teil beschreibt dann tatsächlich das Schreibhandwerk aus Kings Sicht. Er gibt zahlreiche Hinweise zu Figuren, Dialogen und weiteren Themen und illustriert sie mit Beispielen.

Für Fans von Stephen King allein wegen des biographischen Teils ein Muss, Schreibinteressierte finden zahlreiche Anregungen.

Mein Lieblingszitat: „Lesen ist das Kreativzentrum eines Schreibers. Ich habe immer ein Buch dabei und finde immer wieder Gelegenheit, meine Nase hineinzustecken. Man muss sich nur angewöhnen, in kleinen wie in großen Einheiten lesen zu können. Wartezimmer beispielsweise wurden eigens für Bücher erfunden.“ (Stephen King, Das Leben und das Schreiben, Ullstein Verlag, 2000, Seite 164)

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