Der Troubleshooter auf der Kö …

… und zwar beim Bücherbummel, der vom 2. Juni bis zum 6. Juni über die Pfingsttage in Düsseldorf stattfindet. Buchhandlungen, Verlage und Antiquariate lassen die Herzen der Bücherwürmer höher schlagen. Und dazu gibt es noch Livemusik im Rahmen der gleichzeitig stattfindenden Jazz-Rally. Und Essen und Trinken … und Lesungen … und – ja – auch vom Troubleshooter gibt es etwas zu hören.

Am Pfingstmontag,
dem 6. Juni, ab 14:30 Uhr
lese ich aus ‚Harper – Collateral Damage‘ im Brückenzelt (Ecke Königsallee / Königstraße).

Kein schlechter Ort für eine Premierenlesung, finde ich.

Der Druck der Bücher läuft jetzt an, und vielleicht kann ich dann schon die ersten Exemplare in Händen halten.

Also: Verkürzt euren Pfingsturlaub! Wir sehen uns am Pfingstmontag auf der Kö!

(c) Fotos: www.buecherbummel-literaturtage.de

Update: Cover …

… so sieht es aus, das Cover der Neuauflage von ‚Harper – Jäger und Gejagter‘.

Der erste Band mit einem Fall des Troubleshooters erscheint im April und gehört in jedes Bücherregal, finde ich. Und wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte auch das E-Book herunterladen, welches ebenfalls von Ruhrkrimi-Verlag herausgegeben wird.

So, genug der subtilen Werbung…

Der zweite Troubleshooter-Band ‚Troubleshooter – Collateral Damage‘ ist für den Mai vorgesehen. Lektorat, Satz, Covergestaltung ist alles noch in Arbeit. Aber wenn man möchte, dann kann man schon einmal einen Platz im Bücherregal reservieren …

Achtung: Legt euch auf die Lauer!

… denn es dauert nicht mehr lange, bis der Troubleshooter wieder auftaucht… und das im Doppelpack!

In einem der letzten Posts hatte ich bereits von der Rückkehr Simon Harpers berichtet.

Troubleshooter – Collateral Damage‘ lautet der Arbeitstitel. Zum Inhalt habe ich hier paar Worte verloren. Ich könnte natürlich auch hier noch mehr Informationen verraten … ist jedoch noch streng geheim … Vermutlich im Mai wird der Ruhrkrimi-Verlag den Thriller veröffentlichen.

Und auch der erste Band der Fälle von Simon Harper wird wieder aufgelegt. Wahrscheinlich im April bringt der Ruhrkrimi-Verlag ‚Harper – Jäger und Gejagter‘ in einer Neuauflage heraus.

Zurzeit wird das Cover gestaltet und der Text neu gesetzt. Das Coverfoto habe ich bereits gesehen … ist jedoch auch noch streng geheim…

Also immer wachsam bleiben und folgende Websites im Blick haben:

www.ruhrkrimi.de

und

www.stephanmichels.com .

Schreibratgeber 4: „Wort für Wort“ von Elizabeth George

„Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben“ lautet der Untertitel des Buches der US-amerikanischen Krimiautorin Elizabeth George. Ich habe ihren Ratgeber vor einigen Jahren eher zufällig gefunden, denn in der Buchhandlung stehen im Regal für Scheibnerds meist andere Titel. Aber Elizabeth George hat zu dem Thema einiges zu sagen. Sie hat etwa 25 Kriminalromane veröffentlicht, und ihrem Ratgeber merkt man an, dass sie ihr Handwerk versteht.

Sie geht auf die Grundlagen von der Idee über den Plot, Rohfassung und Überarbeitung ein und illustriert die einzelnen Schritte mit Beispielen. Besonders inspirierend ist dabei der vierzehnte Schritt des Arbeitsprozesses: „Champagner! Ihr habt einen Roman geschrieben.“

Der Ratgeber erschien 2004 bei Goldmann und ist meines Wissens nur noch antiquarisch zu erwerben.

Fette Beute …



… 25 cm hoch, 4380 Gramm schwer und 3.301 Seiten stark, das ist meine Weihnachtsausbeute. Ich muss wohl ziemlich brav gewesen sein.

Die Frage ist natürlich, wie ich den Stapel abarbeite. Von oben nach unten? Oder umgekehrt? Oder einfach mal reingreifen und sich überraschen lassen?

Was meint ihr?



Um die Entscheidung zu erleichtern, hier mal ein Blick auf die Buchrücken…

3 TageBuch- on stage

Trotz Corona fand vor gut vier Wochen in Wegberg ein kleines, gut organisiertes Literaturfest statt. Die Organisatoren stellten mit großer Umsicht einige Veranstaltungen auf die Beine, um auch in schwierigen Zeiten Bücherfreunden etwas bieten zu können.

Eine Veranstaltung gab auch regionalen Autoren eine Theater-Bühne.

Stuhl , Tisch, Mikrofon und Autor auf der einen Seite,
knapp 30 interessierte Zuhörer locker verteilt auf der anderen Seite,
vorher und nachher stoß-, diagonal- und querlüften-
so bietet man Corona die Stirn!

3 TageBuch …

… unter diesem Motto läuft kein Weltrekordversuch im Dauerlesen (der im Übrigen bei rund 458 Stunden liegt) oder der Versuch, ein Buch in nur drei Tagen zu schreiben (da wäre ein japanischer Autor der Favorit, der es schaffte innerhalb eines Jahres 52 Bücher zu vollenden).

„3 TageBuch“ ist der Titel eines kleinen Bücherfestivals in Wegberg. Alle Veranstaltungen erfüllen alle möglichen Hygienekonzepte. Trotzdem ist es ein mutiger Schritt der Verantwortlichen, wieder öffentliche Veranstaltungen zu wagen. Und wenn es dann auch noch um Bücher geht, ist das Wagnis besonders groß. 😉

Nicht ganz uneigennützig ist mein persönlicher Veranstaltungstipp. Wenn man auf dem Plakat relativ weit unten schaut … tiefer … noch ein bisschen … genau!

Am Sonntag, dem 20. September 2020, lesen ab 15 Uhr fünf Autoren aus Wegberg und Umgebung aus ihren Büchern.

Also: Termin notieren, Karten besorgen und hinkommen!

Ich würde mich freuen.

Buchhändler vs. Amazon 1:0!

Vielleicht habt ihr es als Amazon-Kunden auch schon gesehen, aber die Lieferzeiten für Bücher liegen mittlerweile im Wochenbereich. Außerdem bestellt Amazon momentan bei seinen Lieferanten scheinbar keine Bücher mehr, sondern nur noch Klopapier (zugegebenermaßen überspitzt und stark vereinfacht ausgedrückt. Den kompletten Artikel kann man hier lesen.)

Deshalb mein Appell: Erinnert euch an eure lokalen Buchhändler! Zwar sind die Geschäfte geschlossen, jedoch nehmen viele Händler Bestellungen entgegen und verschicken sie oder liefern sie selbst aus. Und sie sind schneller als der Online-Gigant.

Also: Bücher lesen und euren lokalen Buchhändler unterstützen!

#Büchertipp: „Der Übergang“ von Justin Cronin

Zugegeben: In Coronazeiten ist dieser Buchtipp nur etwas für Leser mit starken Nerven.
Bei einem medizinischen Experiment werden zwölf Männer mit einem Virus infiziert. Das Experiment schlägt jedoch auf fürchterliche Weise fehl. Die Männer erlangen übernatürliche Kräfte und brechen aus dem Labor aus. Sie töten oder infizieren jeden Menschen, dem sie begegnen. Nur ein bestimmtes Mädchen kann die Menschheit noch retten.

Wie gesagt, in der heutigen Zeit ist das keine Lektüre für jeden. Aber dieser Endzeitthriller ist spannend, schockierend, bewegend. Und er umfasst zusammen mit den beiden Folgebänden „Die Zwölf“ und „Die Spiegelstadt“ rund 2.800 Seiten. Keine schlechten Aussichten in Coronazeiten …

Also: Wer „Harper – Jäger und Gejagter“ bereits gelesen hat, hat meine Erlaubnis, zum „Übergang“ und den zwei weiteren Bänden von Justin Cronin zu greifen.

Schreibratgeber 2: „Das Leben und das Schreiben“ von Stephen King


Das Buch ist, wie der Titel es schon andeutet, zweigeteilt. Der erste Teil ist die Autobiographie Kings über die Anfänge seiner schriftstellerischen Tätigkeit bis zu seinem schweren Unfall und seiner Genesung im Jahr 1999. So erfährt man, dass auch der Großmeister der Horrorstorys klein angefangen hat und es nur einem Zufall zu verdanken war, dass sein erster Roman, der bereits im Papierkorb lag, doch noch veröffentlicht wurde.

Der zweite Teil beschreibt dann tatsächlich das Schreibhandwerk aus Kings Sicht. Er gibt zahlreiche Hinweise zu Figuren, Dialogen und weiteren Themen und illustriert sie mit Beispielen.

Für Fans von Stephen King allein wegen des biographischen Teils ein Muss, Schreibinteressierte finden zahlreiche Anregungen.

Mein Lieblingszitat: „Lesen ist das Kreativzentrum eines Schreibers. Ich habe immer ein Buch dabei und finde immer wieder Gelegenheit, meine Nase hineinzustecken. Man muss sich nur angewöhnen, in kleinen wie in großen Einheiten lesen zu können. Wartezimmer beispielsweise wurden eigens für Bücher erfunden.“ (Stephen King, Das Leben und das Schreiben, Ullstein Verlag, 2000, Seite 164)

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